Schwarzer Sonntag für die Tigers


VER Selb – EHC Bayreuth 13:0 (5-0;3-0;5-0)

Zuschauer: 1 025 Strafen: S: 35 Min BT: 59 Min Powerplay: S: 6/11 BT: 0/4

Selb: Kümpel, Wohn (ab 33.) – Holden, Kraus, Lüdtke, Thumm (4), Porzig, Horvath, Fischer – Schramm (27), Trolda, Siegeris, Schade, Setzer, Jaworin, Lamich (4), Bartels, Hendriksson, Thielsch, Schiener

Bayreuth: Bädermann, Steeger (ab 41.) – Kiesl (4), Zimmermann, Wagner (4), Hausner (2), Rothemund, Zimmer (14) – Zeilmann (2), Walther, Czajarek, Diener (2), Schmidt (25), Carbone, Runge, Gorges (2), Hausauer (4)

Torfolge: 1-0 (1) Bartels (Lamich, Trolda), 2-0 (9) 5-3 Fischer (Thumm, Thielsch) 3-0 (9) 5-4 Lamich (Bartels, Trolda), 4-0 (10) Jaworin (Schramm, Setzer), 5-0 (18) 5-4 Setzer (Horvath), 6-0 (24) 5-4 Holden (Bartels, Lamich), 7-0 (36) Schade (Thielsch, Hendriksson), 8-0 (37) Bartels (Trolda), 9-0 (43) Hendriksson (Trolda, Thielsch), 10-0 (48) 4-4 Lamich (Holden, Trolda), 11-0 (51) 5-4 Fischer (Thielsch, Schiener), 12-0 (52) Trolda (Lamich, Bartels), 13-0 (58) 5-4 Bartels (Kraus, Lamich)

Das man das Derbyrückspiel im Vorwerk überaus deutlich verloren hat, mag auf Grund der sehr unterschiedlichen Ausgangsposition beider Vereine noch zu verschmerzen zu sein. Etwas mehr Gegenwehr des EHC hatte man aber doch erwartet. Weitreichendere Folgen könnte da schon die immer länger werdende Verletztenliste haben. Schon vor Spielbeginn fehlten mit Döhler, Graf, Mayer, Samek und Mienack 5 Stammspieler bei den Wagnerstädtern. Mit den ziemlich schwer verletzten und eventuell länger fehlenden Zimmer und Carbone, sowie dem wegen seiner ungerechtfertigten Spieldauerstrafe gesperrten Schmidt, kommen nun noch 3 weitere Ausfälle hinzu.

Der Ablauf der Partie ist schnell erzählt und geriet wegen der Sorge um die Verletzten auch völlig in den Hintergrund. Die Gäste vom roten Main kamen nie richtig ins Spiel, waren gedanklich und läuferisch zu langsam und litten auch sehr unter der fragwürdigen und einseitigen Regelauslegung des schwachen Schiedsrichtergespanns. Sehr seltsam war in diesem Zusammenhang, das ein Einheimischer dieses Spiel pfiff und sogar Verwandtschaft bei den Spielern des VER hatte. Auch wenn es nur ein Testspiel war, dürfte das eigentlich nicht sein. Insgesamt 6 Powerplaytore der Wölfe waren die Folge einer Flut an Strafen für den EHC. Vor allem die Reihe mit Bartels, Lamich und Trolda (alle je 6 Scorerpunkte) stach dabei heraus. Die Tigers waren diesmal schlicht und einfach chancenlos. Das war einer dieser berühmten Tage, an dem rein gar nichts klappte und man am besten zu Hause geblieben wäre.

Dieses Spiel gilt es jetzt abzuhaken und am kommenden Sonntag gegen den EV Weiden 1b trotz aller Personalsorgen zusammen zu halten und erfolgreich in die Punkterunde zu starten.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH